22.05.2012 - 23.05.2012 Halle/SaaleVom 22.-23. Mai 2012 findet in Halle an der Saale die Jahresver…
Kooperationsplattform
Mit der Kooperationsplattform möchten wir Ihnen als EU Akteure im Land Sachsen-Anhalt die Möglichkeit geben, sich regelmäßig zu treffen und auszutauschen. Unser Ziel ist es, dass Sie als EU Akteure sich untereinander kennenlernen, vernetzen und austauschen.
Die Kooperationsplattform bietet Ihnen ein Forum, in dem Sie mehr zu den wichtigen europäischen Themen und laufenden Aufrufen erfahren. Hier Können Sie sich über Ihre Projektideen austauschen. Gleichzeitig informieren wir Sie über Veranstaltungen im Land und in Europa, die für Sie von Interesse sind.
Wir möchten die Europäische Landschaft innerhalb von Sachsen-Anhalt für Sie transparenter gestalten und Ihnen die Möglichkeit bieten, Ihre Projektideen oder auch Erfahrungen aus laufenden Projekten einzubringen. Die Kooperationsplattform trifft sich im halbjährlichen Rhythmus.
Treffen der Kooperationsplattform am 03. Mai 2012
Am 03. Mai 2012 trafen sich zahlreiche Vertreter der Kommunen und öffentlichen Einrichtungen Sachsen-Anhalts im Acamed Resort in Nienburg (Saale) zum Treffen der Kooperationsplattform.
Eröffnet wurde die Veranstaltung von der Leiterin der EU Service-Agentur, Claudia Zott und Markus Bauer, dem Bürgermeister Nienburgs. Herr Bauer machte auf die finanzpolitischen Probleme der Kommunen aufmerksam und wies darauf hin, wie wichtig es ist, gemeinsame Ressourcen zu bündeln, um Projekte zu realisieren. Zudem motivierte er die Teilnehmer zu weiteren Treffen und Kooperationen, um Sachsen-Anhalt in Europa bekannt zu machen.
Die Pressereferentin Detmolds Petra Schröder-Heidrich stellte zahlreiche partnerschaftliche Projekte der Stadt vor. Detmold engagiert sich mit seinen Städtepartner- und Freundschaften und vielfältigen Projekten für ein gemeinsames Europa, in dem die Diversität nicht als Hindernis sondern Chance angesehen wird. „Europa macht Spaß!“, so Frau Schröder-Heidrich und deswegen organisiert Detmold internationale Jugendbegegnungen, europäische Netzwerkprojekte oder tauscht sich auf der Verwaltungsebene mit seinen „Städtepartnern“ aus. So wurden unter Einbeziehung der Unternehmen in der Region bereits mehrere Projekte zum Thema Cooperate Social Responsibility durchgeführt. Die Expertise, die sich die Stadt Detmold und das GILDE Team in diesem Bereich erworben haben, hat jetzt dazu geführt, dass das Bundesministerium für Arbeit und Soziales die GILDE-Wirtschaftsförderung in Detmold als Projektträger für das ESF-finanzierte Programm „Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand“ ausgewählt hat.
Herr Kurt-Friedemann Lambert vom Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt informierte über die wichtigsten Veränderungen bei der Programmierung der Strukturfonds EFRE und ESF für den Förderzeitraum von 2014 bis 2020.
Wichtige Aspekte war dabei die Einordnung Sachsen-Anhalts als Phasing-Out-Region, in die voraussichtlich nur noch zwei Drittel der bisherigen Mittel fließen, und die stärkere finanzielle Ausstattung des ESF zu Lasten des EFRE. Nach ersten Einschätzungen des Wirtschaftsministeriums läuft es darauf hinaus, dass im EFRE zukünftig voraussichtlich nur noch 50% der bisherigen Mittel zur Verfügung stehen. Herr Lambert forderte daher die Kommunen auf, sich aktiv in den Prozess der Programmierung einzubringen.
Ein weiteres Thema der Veranstaltung war die Internationalisierungs- und Europastrategie des Landes Sachsen-Anhalts. Dazu berichtete Herr Burkhard Fieber von der Staatskanzlei über die Kooperationsbeziehungen zu anderen EU-Regionen in Frankreich, Polen oder Spanien. Zudem ging er auf die Ziele der Europastrategie und deren Umsetzung ein und rief zu einer Vertiefung länderübergreifender Partnerschaftsbeziehungen auf.
Von Frau Kathrin Hamel von der Investitionsbank Sachsen-Anhalt erhielten die Teilnehmer einen Einblick in den aktuellen Stand des PERIA-Projektes INTERREG IVC. Seit 01.01.2010 kooperiert die Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IV) im Interreg-Projekt PERIA mit zehn weiteren Partnern aus fünf europäischen Staaten im Bereich Innovationsförderung. PERIA steht für Partnership on European Regional Innovation Agencies. Gemeinsames Ziel ist, Methoden und Strategien für ein noch besseres regionales Innovationsmanagement zu entwickeln, das vor allem kleinen und mittleren Unternehmen zugute kommt.
Den Abschluss bildete der von Frau Eling-Saalmann, EU Service-Agentur zusammengestellte Förder- und Terminkalender.
Im Anschluss an die Kooperationsplattform fand erstmalig ein Treffen des Netzwerks kommunaler Ansprechpartner statt. Dieses Netzwerk bietet den Teilnehmern der von der EU Service-Agentur im Jahr 2011 veranstalteten Fortbildung „EU Förderung für Kommunen“ eine Plattform, um sich dauerhaft über die aktuellen europabezogenen Entwicklungen in ihren Kommunen auszutauschen.
Vorträge zum Download:
- Detmold in Europa
- Strukturfonds 2014-2020
- Die Internationalisierungs- und Europastrategie des Landes Sachsen-Anhalt
- PERIA 2nd Regional Dissemination Event
- Förderkalender











Online- Umfrage: Themen für die Kooperationsplattform der EU Service-Agentur
Im April haben wir eine Online-Umfrage durchgerührt um mit Ihnen als Mitgliedern der Kooperationsplattform gemeinsam Themen für die zukünftigen Treffen zu identifizieren.
Die große Mehrzahl der Teilnehmer hat das Thema „Zukunft der Strukturfonds“ als besonders wichtig eingeschätzt. Ein weiteres Thema, dass als wichtig eingeschätzt wurde, war die „Vorstellung von EU-Projekten aus Sachsen-Anhalt“.
Hier können Sie die Umfrageergebnisse einsehen: Download als PDF
Viele Teilnehmer haben die Möglichkeit genutzt, zusätzliche Themenvorschläge zu machen. Folgende Themen wurden benannt:
- Gespräche mit Vertretern anderer EU Länder, die an gleichen Programmen arbeiten
- Kommunale Bürgschaften und Europäisches Beihilferecht
- Übersicht von inhaltlichen Themen, zu denen Projekte in LSA laufen
- Verzahnung von Landesinitiativen/ -projekten mit EU-Programmen
- (Aus-) Wirkung des Phasing-Out-Zeitraums
- EU-Förderprogramme und Initiativen strukturiert nach Themenfeldern z.B. Städtebau, Wirtschaftsförderung, Umwelt
- Unterstützungsmaßnahmen der Landesregierung für Beteiligung an EU-Projekten
Treffen der Kooperationsplattform am 30.06.2011
Am 30.06.2011 fand das Treffen der Kooperationsplattform im Institut für Automation und Kommunikation in der Denkfabrik im Wissenschaftshafen, Werner-Heisenberg-Straße 1 in der Landeshauptstadt Magdeburg. Diesmal lag der Schwerpunkt des Kooperationsplattformtreffens auf den europäischen und internationalen Aktivitäten der Landeshaupstadt Magdeburg. Ein Blick "hinter die Kulissen" zeigte auf, wie die Landeshaupstadt Synergien innerhalb der Verwaltung dazu nutzt, die internationalen Beziehungen zu stäken und zu vertiefen. Einen spannenden Brückenschlag zum Tagungsort in der Denkfabrik stellte das Urbact II Projekt REDIS dar, das sich mit der Entwicklung des Wissenschaftshafens in Magdeburg im Kontex mit europäischen Wissenschaftsstandorten beschäftigt hat. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Blick in die Zukunft der Strukurförderung nach 2013, den sich unserer Online-Umfrage nach viele von Ihnen gewünscht hatten. Abschließend gewährte uns eine Präsentation der Region Masowien in Polen ein Einblick in eine der zwei offiziellen Kooperationsregionen des Landes Sachsen-Anhalt, ihre Charakteristika auch auch Ansatzpunkte für eine zukünftige Zusammenarbeit.
Vorträge zum Download:
- Internationalisierungsstrategie der Landeshaupstadt Magdeburg
- Zukunft der EU-Strukturförderung nach 2013
- Föderkalender
- Partnerregion Masowien-Partnerschaft mit Kraft
- URBACT II-Projekt
Kontakt
Zusätzlich haben wir für Sie eine Kontakt- und Projektdatenbank auf unserer Internetseite eingerichtet, die es Ihnen ermöglicht, auch außerhalb der Treffen direkt mit den dort eingetragenen Mitgliedern der Kooperationsplattform in Kontakt zu treten. Wir senden Ihnen als Mitglied der Kooperationsplattform per E-Mail relevante Informationen aus der EU-Förderlandschaft.
Wenn Sie Mitglied unserer Kooperationsplattform werden wollen, nutzen Sie bitte die Kontaktdatenbank, um sich anzumelden.

