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Hallo liebe Newsletter-Leserin und lieber Newsletter-Leser,

Nationale Infoveranstaltung Erasmus+ am 7. November – Anmeldungen jetzt möglich

In einer unserer letzten Newsletter-Ausgaben berichteten wir, dass es der Stadt Magdeburg erfreulicherweise gelungen ist, die zentrale Informationsveranstaltung der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA-BIBB) in diesem Jahr nach Magdeburg zu holen. Nutzen Sie die Chance, Neuigkeiten zum Förderprogramm Erasmus+ aus erster Hand direkt von der NA-BIBB zu erhalten und sich mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus ganz Deutschland zu vernetzen.

Die Anmeldung ist unter dem folgenden Link möglich.

Als EU Service-Agentur werden wir aufgrund dieser zentralen Veranstaltung in diesem Jahr keine eigene Erasmus+-Informationsveranstaltung für die Bereiche Berufs- und Erwachsenenbildung durchführen, sondern uns in die Veranstaltung der NA-BIBB einbringen.

Weitere Details zur Veranstaltung finden Sie auf der Seite der NA-BIBB.

Fragen zu Erasmus+ beantworten wir jederzeit gern.

Ansprechpartnerin:
Kathrin Hamel; Tel.: 0391 589-8397; E-Mail

Die für den 18.-20. September geplante Fortbildung „EU-Förderung für Kommunen“ wird auf den April 2020 verlegt

Aufgrund von personellen Veränderungen innerhalb der EU Service-Agentur können wir die Fortbildung im September nicht in der von uns angestrebten Qualität durchführen und verschieben sie daher auf den April 2020.

In Zusammenarbeit mit dem Studieninstitut des Landes Sachsen-Anhalt SIKOSA e. V. werden wir vom 22.-24. April 2020 die Fortbildung „EU-Förderung für Kommunen“ durchführen. Gegenüber den Vorjahren bieten wir 2020 ein deutlich verschlanktes Format von insgesamt 2,5 Tagen an.

Die Fortbildung verschafft Ihnen einen Überblick über die Förderlandschaft für internationale Kooperationsprojekte, insbesondere aus dem Bereich der zentral verwalteten EU-Aktionsprogramme und der Programme der Europäischen Territorialen Kooperation sowie zur Funktionsweise der Förderung.

Bitte planen Sie diesen Termin schon jetzt fest ein und geben Sie diese Information gerne an interessierte Kollegen und Partner weiter. Sie können sich gerne auch schon jetzt für die Fortbildung anmelden. Bei Fragen zur Fortbildung wenden Sie sich gerne an uns. Weiterführende Informationen stellen wir zu gegebener Zeit hier ein.

Ansprechpartnerin:
Sabine Eling-Saalmann, Tel. 0391 589-8381, E-Mail

Besuch einer schwedischen Delegation in Sachsen-Anhalt – Wir laden Sie zur Teilnahme ein

Wir freuen uns, am 16. und 17. Oktober eine schwedische Delegation von rund zehn Vertretern aus verschiedenen Kommunen der Region Gävleborg (Gävleborgs län) in Sachsen-Anhalt begrüßen zu dürfen. Ziel des Besuchs ist es unter anderem, bestehende Beziehungen der schwedischen Kommunen mit ihren Projektpartnern in Sachsen-Anhalt auszubauen sowie neue Kooperationen zwischen schwedischen und Sachsen-Anhalter Kommunen zu initiieren. Am 17. Oktober bieten wir – über die bisher mit der Region Gävleborg kooperierenden hinausgehend – weiteren Sachsen-Anhalter Kommunen die Möglichkeit der Teilnahme. Nutzen Sie diese Gelegenheit, lernen Sie potentielle schwedische Projektpartner persönlich kennen und gehen damit den ersten Schritt in Richtung einer erfolgreichen europäischen Kooperation! Da die Plätze begrenzt sind, freuen wir uns über Ihre kurzfristige Interessensbekundung.

Ansprechpartnerin:
Kathrin Hamel; Tel.: 0391 589-8397; E-Mail

Naumburg startet mit Interreg CENTRAL EUROPE Projekt „STIMULART“ – Neue Chancen für die Kreativwirtschaft

Mit einem Kick-off vom 3.-6. Juni in der ungarischen Stadt Jászberény startete das Interreg CENTRAL EUROPE Projekt STIMULART. Das Projekt läuft über drei Jahre und hat die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der örtlichen Kreativwirtschaft zum Ziel. Projektpartner sind neben Naumburg die projektleitende Stadt Jászberény in Ungarn, die Stadt Kamnik und das ebenfalls in Kamnick angesiedelte Institut für Tourismus, Sport und Kultur aus Slowenien, die Stadt Vittorio Veneto in Italien, die Stadt Amberg, die Universität Regensburg sowie zwei weitere Partner aus Jászberény und Vittorio Veneto.

Das Projekt startet mit einer Bestandsaufnahme, die von Vertretern der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Regensburg durchgeführt wird. Denn erst einmal soll die Situation vor Ort analysiert und die Potenziale und Defizite benannt werden. Danach werden – gemeinsam mit der Kreativwirtschaft – Strategien, Geschäftsmodelle und ein Pilotprojekt entwickelt und umgesetzt. Im Projekt werden Personalkosten, Kosten für Unteraufträge oder auch der Besuch von Workshops gefördert.  

Für die Stadt Naumburg ist es das erste grenzüberschreitende EU-Kooperationsprojekt im Kulturbereich. Die Projektbeteiligung wurde durch die EU Service-Agentur unterstützt.

Bei der Stadtverwaltung ist man davon überzeugt, dass man in Naumburg durch die Teilnahme nur profitieren kann. Der Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Städten aus vier europäischen Ländern, die sich ähnlichen Herausforderungen stellen müssen, stellt eine große Chance für die Weiterentwicklung dar. Davon konnten sich bereits der stellvertretende Oberbürgermeister Armin Müller sowie Pressesprecherin Nicola Rouette-Lauer überzeugen, die begleitet von einer Vertreterin der EU Service-Agentur zum ersten Treffen der Projektpartner in Jászberény reisten.

Ansprechpartnerin:
Sabine Eling-Saalmann, Tel. 0391 589-8381, E-Mail

Erasmus+ - A1-Entsendebescheinigungen bei Dienstreisen ins Ausland

Im Hinblick auf unsere eigenen Erfahrungen mit Dienstreisen ins europäische Ausland, geben wir Ihnen gern die folgende Information weiter. Seit Anfang 2019 müssen Arbeitgeber ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Falle von Dienstreisen ins Ausland die sogenannte A1-Bescheinigung aushändigen. Sie ist Nachweis dafür, dass die Rechtsvorschriften des Entsendestaats und damit das Sozialversicherungsrecht des Entsendestaats weiterhin gelten. Dies betrifft auch Reisen im Zusammenhang mit europäischen Kooperationsprojekten bzw. Austauschprogrammen. Detaillierte Informationen zum Vordruck A1 und seiner Verwendung finden Sie bei der Deutschen Verbindungsstelle Krankenversicherung – Ausland. Dort können Sie auch direkt den Vordruck herunterladen.

Teilweise Einigung zu EfBB-Nachfolgeprogramm

In der Vergangenheit berichteten wir vielfach über aktuelle Entwicklungen in Bezug auf die Programmplanung für die neue Strukturfondsperiode. Für das Förderprogramm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ (EfBB) hat das Europäische Parlament hat am 17. April 2019 für die Annahme einer teilweisen Einigung („Partial Agreement“) mit dem Europäischen Rat über das EfBB-Nachfolgeprogramm (2021-2017) gestimmt. Zu den wichtigsten Inhalten gehören: Es wurde ein neuer Name des Programms mit „Citizens, Equality, Rights and Values“ festgelegt; ein neuer Programmbereich „Union Values“ wird entstehen. Unabhängige Kontaktstellen sollen weiterhin beraten und unterstützen. Weitere Details finden Sie hier.

Die teilweise Einigung betrifft noch nicht die budgetäre Ausstattung, da diese von der Einigung zum mehrjährigen Finanzrahmen der EU abhängt.

Urban Innovative Actions (UIA): Veröffentlichung des 5. Calls für September 2019 geplant

Für das Programm Urban Innovative Actions wird der 5. Call for Proposals für September 2019 – Dezember 2019 erwartet. Er ist in vier Themenbereiche gegliedert, von denen vor allem der Bereich 'Demografischer Wandel' für die Kommunen und öffentlichen Einrichtungen aus Sachsen-Anhalt relevant ist.

Themenschwerpunkt ist der Bevölkerungsrückgang, der sich bereits seit einigen Jahren europaweit vor allem in kleinen und mittelgroßen Städten abzeichnet. Für die betroffenen Regionen bedeutet dieser Rückgang, dass sie vor fundamentale Herausforderungen gestellt werden. Diese betreffen die städtische Gesellschaft an sich, Planungsprozesse und Verwaltungsstrukturen. Besonders stark fallen hier Aspekte, wie der Einfluss der alternden Bevölkerung (z. B. die Verfügbarkeit von sozialen und gesundheitlichen Dienstleistungen) und die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt (z. B. eine sinkende aktive Erwerbsbevölkerung) ins Gewicht.

Die Akzeptanz dieser Veränderungen und Anpassungen an ökonomische und demografische Bedingungen bietet allerdings die Chance, einerseits lokale Verwaltungen und öffentliche Dienste zu modernisieren und andererseits die Nutzung öffentlicher Gebäude und Flächen zu reorganisieren.

Mit dem 5. Call werden kommunale Behörden aufgefordert, innovative Lösungen zu testen, die sich mit der Anpassung an die umgekehrten demografischen Entwicklungen befassen. Der Aufruf richtet sich an Kommunen mit einer Größe von 50 000 Einwohnern.

Weitere Informationen zum Call und eine Auflistung möglicher Projektformen finden Sie auf der Seite der Urban Innovative Actions.

Ansprechpartnerin:
Sabine Eling-Saalmann, Tel. 0391 589-8381, E-Mail

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