Reisebericht aus Belgien: Erasmus+-Teilnehmende berichten über ihre Hospitation in Antwerpen

30.12.2019

„Jeden Menschen, dem wir begegnen,
können wir ignorieren oder willkommen heißen,
integrieren oder ausschließen,
eine Chance geben oder ausnutzen“

(Auszug der Leitsätze der GO!Basisschool DePijl, Antwerpen, Belgien)

Mit diesen Worten wurden Doreen Haensch, Schulleiterin der Ganztagsschule „Johannes Gutenberg“ in Wolmirstedt, und Rico Lehmann, Schulsozialarbeiter der selbigen, im Eingangsbereich ihrer Partnerschule in Belgien empfangen.

Beide hospitierten im Rahmen des Erasmus+-Konsortialprojektes „Integrating Migrants in Everyday School Life“ der Investitionsbank Sachsen-Anhalt fünf Tage an der GO!Basisschool DePijl in Antwerpen.

An dem Erasmus+-Projekt der Investitionsbank nehmen insgesamt drei Schulen des Bördelandkreises teil, die gemeinsam über den pädagogischen Tellerrand hinausblicken möchten. Es zielt darauf ab, neue Ideen und Ansätze für eine bessere Integration von MigrantInnen in den Schulalltag, mittels Hospitationen an europäischen Partnerschulen in Schweden, Dänemark und Belgien, zu bekommen. Darüber hinaus sollen neue Finanzierungs- und Organisationsansätze der Schulsozialarbeit im Ausland eruiert werden, da ihr, insbesondere im Kontext der Integration, eine wichtige Rolle zukommt.

Alle Teilnehmenden sind bereits von ihrer ersten Hospitation zurück. Ein zweiter Durchgang ist für den Herbst 2020 geplant. 

Welche Erkenntnisse die beiden Erasmus+-TeilnehmerInnen der Ganztagsschule "Johannes Gutenberg" erlangt haben, was sie erlebt haben und wie sich die Partnerschule in Belgien der Thematik „Integration von Migranten“ nähert, können Sie in dem ausführlichen Erfahrungsbericht lesen.

Wenn auch Ihre Schule Ideen für ein europäisches (Mobilitäts-)Projekt hat, können Sie sich jederzeit gern von unseren Referentinnen zu den Fördermöglichkeiten im Erasmus+-Programm beraten lassen! Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.