Erfolgsprojekte

Auf dieser Seite finden Sie einige Beispielprojekte, die Ihnen die Möglichkeiten und das Spektrum der Förderung aus den EU-Aktionsprogrammen aufzeigen. Die Projektbeispiele stehen stellvertretend für viele Erfolgsgeschichten, die sachsen-anhaltische Akteure bereits mit europäischer Unterstützung schreiben konnten.

Lebenslanges Lernen - Erasmus+

Erasmus+ ist das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union. In Erasmus+ werden die bisherigen EU-Programme für lebenslanges Lernen, Jugend und Sport sowie die europäischen Kooperationsprogramme im Hochschulbereich zusammengefasst. Das auf sieben Jahre ausgelegte Programm soll Kompetenzen und Beschäftigungsfähigkeit verbessern und die Modernisierung der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung und der Kinder- und Jugendhilfe voranbringen.

Deutsche Auszubildende der Büroberufe lernen das norwegische Schul- und Arbeitsleben kennen. Sie wohnen in Gastfamilien und arbeiten in privaten und öffentlichen norwegischen Unternehmungen. Dabei vergleichen sie auf der Grundlage ihres theoretischen Wissens und ihrer praktischen Erfahrungen die Systeme hinsichtlich der arbeits- und umweltrechtlichen Bedingungen im Rahmen einer „Analyse arbeits- und umweltrechtlicher Bedingungen im europäischen Binnenraum am Beispiel Deutschland und Norwegen“. Die Berufsschüler fördern damit ihre fachlichen Fähigkeiten, erweitern ihre fremdsprachlichen Kompetenzen und bauen Hemmschwellen ab, für Unternehmen im gesamten Bundesgebiet und im europäischen Ausland zu arbeiten.

Europa für Bürgerinnen und Bürger

Das Programm "Europa für Bürgerinnen und Bürger" bietet vielfältige Förderungen für Kommunen, Vereine, Verbände, Bildungseinrichtungen, Forschungsinstitute, Stiftungen, Gewerkschaften und andere zivilgesellschaftliche Organisationen, die mit ihren Aktivitäten zur Förderung einer aktiven europäischen Bürgerschaft beitragen. Es ist untergliedert in zwei Förderbereiche:

  • Förderbereich 1- Europäisches Geschichtsbewusstsein: richtet sich an Organisationen und Institutionen, die sich mit Erinnerungsarbeit und europäischer Geschichte des 20. Jahrhunderts sowie der Reflexion über europäische Werte befassen.
  • Förderbereich 2- Demokratisches Engagement und Partizipation: betrifft insbesondere Städtepartnerschaften und -freundschaften, Vereine und Verbände, Bildungseinrichtungen, kirchliche Einrichtungen etc.

Im Rahmen des Programmbereichs „Demokratisches Engagement Bürgerbeteiligung" (Maßnahme: Bürgerbegnungen) des EU-Förderprogramms "Europa für Bürgerinnen und Bürger" führte die Stadt Burg das Projekt "Wir in Europa - Für Frieden und Menschlichkeit in der Welt" durch. Mit der Maßnahme „Bürgerbegegnungen" unterstützt die Europäische Kommission Städtepartnerschaften und -freundschaften, die eine gute Basis für transnationale Begegnungen und den direkten Austausch von Erfahrungen zu vielfältigen Themen von europäischem Interesse bieten. Ziel ist es, viele Bürgerinnen und Bürger aller Altersstufen und mit unterschiedlichen sozialen und/oder beruflichen Zusammenhängen aus den Partnerstädten zusammenzubringen, um sie zur Auseinandersetzung mit der EU und den aktuellen gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen in Europa anzuregen.

Im Rahmen der Aktion „Aktive BürgerInnen für Europa“ (Maßnahme 1.2: Vernetzung von Partnerstädten) des EU-Förderprogramms „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ führt das Netzwerk Kulturdörfer Europas das Projekt „Europäische Kultur und Regionale Identität“ durch. Mit der Maßnahme 1.2 „Vernetzung von Partnerstädten“ unterstützt die Europäische Kommission Veranstaltungen wie Konferenzen und Workshops, die zur Bildung von thematischen Netzwerken zwischen den Partnerstädten beitragen. Ziel ist es, eine langfristige Zusammenarbeit zwischen den Kommunen aufzubauen. Mit dem Projekt Europäische Kultur und regionale Identität wollen die Kulturdörfer ergründen, was ihre Kulturtraditionen für ihre regionale Identität bedeuten und in welcher Beziehung diese Identität zu Europa steht.

Im Rahmen des Programmbereichs „Demokratisches Engagement und Bürgerbeteiligung“ (Maßnahme: Bürgerbegegnungen) des EU-Förderprogramms „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ führte der Europäische Partnerschaftsverein Egeln e. V. das Projekt „Wir in Europa – jetzt und in Zukunft“ durch. Mit der Maßnahme „Bürgerbegegnungen" unterstützt die Europäische Kommission Städtepartnerschaften und -freundschaften, die eine gute Basis für transnationale Begegnungen und den direkten Austausch von Erfahrungen zu vielfältigen Themen von europäischem Interesse bieten. Ziel ist es, viele Bürgerinnen und Bürger aller Altersstufen und mit unterschiedlichen sozialen und/oder beruflichen Zusammenhängen aus den Partnerstädten zusammenzubringen, um sie zur Auseinandersetzung mit der EU und den aktuellen gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen in Europa anzuregen.

Interreg

Im Rahmen der dritten Prioritätenachse 'Zusammenarbeit bei natürlichen und kulturellen Ressourcen für ein nachhaltiges Wachstum in Mitteleuropa' führt die Stadt Naumburg das Projekt "STIMULART" durch. StimulART zielt darauf ab, durch die Erarbeitung neuer Betriebsmodelle und -werkzeuge Veränderungen herbeizuführen. Dadurch kann der öffentliche Raum kreative Unternehmen und Beschäftigung fördern, während das kreative Potenzial lokaler kultureller und kreativer Geschäftsaktivitäten dazu beiträgt, ausgewogene Finanzierungssysteme zu schaffen, wodurch die Nachhaltigkeit kultureller Aktivitäten verbessert und die Geschäftspotenziale der Kreativwirtschaft gestärkt werden. Auf diese Weise können neue Beschäftigungsformen ge-schaffen und das kulturelle und kreative Umfeld bereichert werden.

Im Rahmen der vierten Prioritätenachse 'Improving natural and cultural heritage policies' führt die Landeshauptstadt Magdeburg das Projekt "RCF - RE Capture the Fortress Cities" durch. Die Stadt Magdeburg steht vor der Herausforderung, die historischen Strukturen der Festung Magdeburg in den Kontext der heutigen urbanen Funktionen zu integrieren. Als Partner im RCF-Projekt kann die Stadt Magdeburg sowohl eigene Erfahrungen aus der Entwicklung der Festungsanlagen beisteuern, als auch von den Best-Practice-Beispielen der gemeinsamen Projektpartner profitieren.

URBACT III

URBACT ist ein europäisches Förderprogramm für eine integrierte und nachhaltige Stadtentwicklung. Es zählt zu den Programmen der europäischen territorialen Zusammenarbeit. Finanziert wird es durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie von allen 28 europäischen Mitgliedsstaaten, Norwegen und der Schweiz. Der Schwerpunkt des Programms liegt auf der Vernetzung und dem Erfahrungsaustausch verschiedener europäischer Städte und Institutionen, investive Maßnahmen werden nicht gefördert.

Im Rahmen des dritten Aufrufs 'Action Planning Networks' führt die Sachsen-Anhaltinische Landesentwicklungsgesellschaft mbH Magdeburg (SALEG) das Projekt IoT Xchange - Internet of Things as a policy instrument for the city change durch. Die fortschreitende Digitalisierung mit ihren zahlreichen Möglichkeiten soll zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit kleinerer und mittlerer Städte beitragen. Das Projekt bietet eine ganz besondere Möglichkeit smarte Maßnahmen zu entwickeln und zu qualifizieren, deren Nutzen zu diskutieren und zu quantifizieren, und deren Realisierbarkeit anhand von realen Ausgangslagen zu erproben. Das Projekt bietet die Gelegenheit Impulse und Innovationen für die Zukunft der Städte zu erarbeiten, Erfahrungen auszutauschen und einen solchen Umsetzungsprozess vorzubereiten.